Dai su shu guo fu shi 代蘇屬國婦詩
by Xiao Yan 蕭衍 (464–549)
Dynasty: Liang 梁 (502–557)
Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Liangshi 梁詩 1.1533f.
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Alfred Forke (1867–1944): Su-wu's Gattin
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Mein Mann hat eine Zeit bestimmt, Wo wir uns wiedersähen, Doch hat er diesen Zeitpunkt längst Lassen vorübergehen. Die Sonnenwende naht bereits Vom Herbstwind eingeführet, Und auf den Treppenstufen schon Der Rauhfrost weiss gefrieret. Auf meinem kalten Kissen ruh' Ich einsam und verlassen, Und schaue durch den Bettvorhang Den öden Mond, den blassen. Da hör' ich vom Nordwesten her Die wilden Gänse ziehen, Ich glaube, dass vom kalten Meer Sie jetzt landeinwärts fliehen. Und sieh! in ihrem Schnabel bringt Die eine mir ein Schreiben, Zehntausend Li weit: drin er sagt, Dass wir getrennt noch bleiben. Vom Scheiden und von Trennung nur Spricht immer er auf's Neue, Doch leider fügt er nie hinzu, Ob mein er denkt in Treue. Oft stehlen wilde Räuber ihm Die Schafe aus der Hürde; Ihm dienet nur als Hirtenstab Das Zeichen frü'rer Würde. Die Seidenrolle hab' ich kaum Gelesen bis zum Schlusse, Da brechen Thränen schon hervor In ungehemmtem Flusse. Bis in den Tod bewahret ihm Mein Herz das Treugelöbniss, Von fern erhalt ich sein Gedicht: "Gemeinsames Begräbnis".–
in: Forke, Alfred. Blüthen chinesischer Dichtung. Magdeburg: Commissionsverlag: Faber'sche Buchdruckerei, A. & R. Faber, 1899. p. 53f.
良人與我期。不謂當過時。 秋風忽送節。白露凝前基。 愴愴獨涼枕。搔搔孤月帷。 忽臺作或。聽西北雁。 似從寒海湄。果啣萬里書。 中有生離辭。惟言長別矣。 不復道相思。胡羊久剽奪。 漢節故支持。帛上看未終。 臉下淚如絲。空懷之死誓。 遠勞同穴詩。