Chou wang jin an de yuan shi 酬王晉安德元詩

by Xie Tiao 謝朓 (464–499)

Dynasty: Qi 齊 (479–502)

Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Qishi 齊詩 3.1426f.

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  • Erwin von Zach (1872–1942): Antwort auf ein Gedicht des Wang [Te-yüan, Präfekten von] Chin-an
    (Hier in der Hauptstadt sind jetzt im Herbst) die steifen Äste schon frühzeitig entlaubt und starker Tau wird erst langsam von der Sonne aufgesogen. In Deinem Süden dagegen stehen nun Orangen- und Pomelo-Bäume in grosser Üppigkeit, und man weiss dort nicht, dass Wildgänse (wegen der Kälte nach Süden) fliegen (sie fliegen nur bis Heng-yang in Hunan). In der Früh begebe ich mich durch dichten Nebel zur blauen Palastpforte und den Abend verbringe ich im roten Yamen. Voll Trauer sehe ich den Weg zu Dir in seiner ganzen Länge versperrt; hundert grosse und kleine Sorgen bedrängen mich. Dort in Deiner Gegend ist das Frühlingsgras noch im Herbste grün; Du fühlst Dich daher dort wohl und denkst noch nicht an eine Rückkehr nach Westen. Wer könnte auch lange in der Hauptstadt verbleiben, wo schwarzer Staub die weissen Gewänder beschmutzt?

    in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 441f.

稍稍枝早勁。塗塗露晚晞。 南中榮橘柚。寧知鴻鴈飛。 拂霧朝青閣。日旰坐彤闈。 悵望一途阻。參差百慮依。 春草秋更綠。公子未西歸。 誰能久京洛。緇塵染素衣。