Jian jian zhi shi 漸漸之石
Dynasty: Zhou 周 (1045 BC–256 BC)
Included in: Ruan Yuan 阮元 (ed.). Mao shi zheng yi 毛詩正義, Shi san jing zhu shu 十三經注疏 2. Taipei: Yee Wen Publishing Co., Ltd., 2001. 523-526.
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Johann Cramer : Weiter Marsch
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Hoch ist der Berg und breit das Thal, Und immer weiter geht es fort, Wohl liegt noch fern des Kampfes Ort; Viel lieber blieb ich heim, wär's meine Wahl. Steil ist der Berg, das Thal ist eng. Mühsel'ger immer wird der Pfad; O wären wir dem Ziel genaht, Und kämpften schon im Handgemeng'! Es stiebt der Schnee, das Wetter saust. Wohl dem, der heim verweilen kann! Drum Feinde, sagt mir endlich an, Wie weit noch ist es, wo ihr haus't?–
in: Cramer, Johann (ed.). Schi-King, oder Chinesische Lieder, gesammelt von Confucius. Neu und frei nach A. La Charme's lateinischer Übersetzung bearbeitet. Fürs deutsche Volk hg. von Johann Cramer, Das himmlische Reich. Oder China's Leben, Denken, Dichten und Geschichte, 4 vols. Crefeld: Verlag der J. H. Funcke'schen Buchhandlung, 1844. p. 187. -
Albert Ehrenstein (1886–1950): Weiter Kriegszug
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in: Ehrenstein, Albert. Chinesische Dichtungen. Lyrik, Werke. München: Klaus Boer Verlag, 1995. p. 75. -
Fritz Mühlenweg (1898–1961): Das Heer braucht Beharrlichkeit
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in: Mühlenweg, Fritz. Tausendjähriger Bambus. Nachdichtungen aus dem Schi-king. Hamburg: Hans Dulk, 1945. p. 43f. –
in: Mühlenweg, Fritz. Tausendjähriger Bambus. Nachdichtungen aus dem Schi-king. Hamburg: Hans Dulk, 1956. p. 77. –
in: Mühlenweg, Fritz. Tausendjähriger Bambus. Nachdichtungen aus dem Schi-king. Lengwil am Bodensee: Libelle Verlag, 1994. p. 53. -
Friedrich Rückert (1788–1866): Weiter Kriegszug
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Wie ist der Berg so hoch, Wie ist das Thal so breit! Und immer immer noch Zieh' ich so weit, so weit, Zieh' ich hinaus in Kampf und Streit, Und säße lieber in der Heimat doch. Wie ist der Berg so steil, Wie ist so eng das Thal. Und immer geht's in Eil Auf Stegen breit und schmal. O ständ' ich nur vor'm Feind einmal, Daß still zu stehn mir würd' einmal zu Theil! Die Flocken stieben kraus, Der Regen stürzt im Guß. Wohl dem, der nicht hinaus In Wind und Wetter muß. Ihr Feinde machet mir Verdruß, Nun sagt mir endlich, wo ihr seid zu Haus?–
in: Rückert, Friedrich. Schi-king. Chinesisches Liederbuch, gesammelt von Confucius, dem Deutschen angeeignet von Friedrich Rückert. Altona: J. F. Hammerich, 1833. p. 263f. -
Victor von Strauß (1809–1899): Mühvoller Marsch
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O diese schroffen, jähen Felsen Mit ihrer Hochansteigbarkeit! Die weit entlegnen Berg' und Ströme Mit ihrer Vielbeschwerlichkeit! Ach, ein Soldat im Marsch gen Osten Hat keinen Morgen Ruhezeit. O diese schroffen, jähen Felsen Mit ihren gipfelichten Höh'n! Die weit entlegnen Berg' und Ströme, Wann werden wir ihr Ende seh'n? Ach, ein Soldat im Marsch nach Osten Hat nicht die Freiheit, abzugeh'n. Der Schweine Füße wären weiß, Durchschritten sie die Wellen all'. Nun trat der Mond zum Siebenstern Und bringt der Nässen Überschwall. Ach, ein Soldat im Marsch gen Osten, Er hat nichts andres überall.–
in: Strauß, Victor von. Schi-king. Das kanonische Liederbuch der Chinesen. Heidelberg: Carl Winter's Universitätsbuchhandlung, 1880. p. 383. -
Wilhelm Michael Treichlinger (1902–1973): No title ("Zerklüftete Felsen")
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in: Treichlinger, Wilhelm Michael. Shu ist jagen gegangen. Chinesische Gedichte aus dem Schi-King.. Zürich: Verlag der Arche, 1948. p. 41.
漸漸之石,維其高矣。 山川悠遠,維其勞矣。 武人東征,不皇朝矣。 漸漸之石,維其卒矣。 山川悠遠,曷其沒矣。 武人東征,不皇出矣。 有豕白蹢,烝涉波矣。 月離于畢,俾滂沱矣。 武人東征,不皇他矣。