He guang 河廣
Dynasty: Zhou 周 (1045 BC–256 BC)
Included in: Ruan Yuan 阮元 (ed.). Mao shi zheng yi 毛詩正義, Shi san jing zhu shu 十三經注疏 2. Taipei: Yee Wen Publishing Co., Ltd., 2001. 138f.
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Johann Cramer : Die verbannte Königin singt
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Wer sagt, breit sei vor mir der Fluß? Ein Binsenschiff kann drüber fahren. Wer sagt, weit sei's zum Lande Song? Ich kann es mit dem Blick gewahren, Richt' auf die Spitz' ich meinen Fuß. Wer sagt, der Fluß sei gar zu breit? Ein Schmetterling sich drüber schwinget. Das Land von Song dem Gruß zu weit? Als Morgenausflug mir's gelinget, Dürft' ich zum Ausgehn sein bereit.–
in: Cramer, Johann (ed.). Schi-King, oder Chinesische Lieder, gesammelt von Confucius. Neu und frei nach A. La Charme's lateinischer Übersetzung bearbeitet. Fürs deutsche Volk hg. von Johann Cramer, Das himmlische Reich. Oder China's Leben, Denken, Dichten und Geschichte, 4 vols. Crefeld: Verlag der J. H. Funcke'schen Buchhandlung, 1844. p. 50. -
Heide Köser : Der Fluß ist breit
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in: Köser, Heide and Hetzer, Armin. Das Liederbuch der Chinesen. Guofeng. Frankfurt a. M.: Insel Verlag, 1990. p. 57f. -
Friedrich Rückert (1788–1866): Lied einer verbannten Königin
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Wer sagt, der Fluß vor mir sey breit? Ein Binsenschiff kann drüber gehen. Wer sagt, zum Lande Song sey's weit? Ich kann es dort mit Augen sehen, Wenn ich empor mich richt' auf meinen Zehen. Wer sagt, breit sey, zu breit der Fluß? Ein Schmetterling kann drüber schweben. Das Reich von Song zu fern dem Gruß? Ein Morgenausflug wär' es eben, Wenn ich nur wollte meinen Fuß erheben.–
in: Rückert, Friedrich. Schi-king. Chinesisches Liederbuch, gesammelt von Confucius, dem Deutschen angeeignet von Friedrich Rückert. Altona: J. F. Hammerich, 1833. p. 76. -
Joachim Schickel : Flusses Breite
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in: Donath, Andreas. Chinesische Gedichte aus drei Jahrtausenden, Fischer Bücherei. Frankfurt a. M.: Fischer Verlag, 1965. p. 11. -
Victor von Strauß (1809–1899): Nahe und doch unerreichbar
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Wer sagte denn, der Ho sei breit? Ein Schilfrohr kann ihn überbrücken. Wer sagte denn, nach Sung sei's weit? Auf meinen Zeh'n kann ich's erblicken. Wer sagte denn, der Ho sei breit? Kein Schifflein kann er ja versorgen. Wer sagte denn, nach Sung sei's weit? Man braucht dahin ja keinen Morgen.–
in: Strauß, Victor von. Schi-king. Das kanonische Liederbuch der Chinesen. Heidelberg: Carl Winter's Universitätsbuchhandlung, 1880. p. 138. -
Jan Ulenbrook (1909–2000): Des Flusses Breite
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in: Ulenbrook, Jan. Pflaumenblüte und verschneiter Bambus: Chinesische Gedichte, Manesse Bibliothek der Weltliteratur. Zürich: Manesse Verlag, 1969. p. 38.
誰謂河廣,一葦杭之。 誰謂宋遠,跂予望之。 誰謂河廣,曾不容刀。 誰謂宋遠,曾不崇朝。