Yong pin shi shi qi shou (1) "Wan zu ge you tuo" 詠貧士詩七首 (其一) "萬族各有託"
by Tao Yuanming 陶淵明 (365–427)
Dynasty: Jin 晉 (266–420)
Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Jinshi 晉詩 17.1008.
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James Robert Hightower (1915–2006): In Praise of Impoverished Gentlemen, I
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in: Hightower, James Robert. The Poetry of T'ao Ch'ien. Oxford: Clarendon Press, 1970. p. 203f.
The translator also provides commentary to the poem on pages 204f. -
Ernst Schwarz (1916–2003): Lied vom armen Literaten
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in: Schwarz, Ernst. Chrysanthemen im Spiegel. Klassische chinesische Dichtungen. Berlin: Rütten & Loening, 1969. p. 168. -
Dagmar Siebert : Loblied auf arme Gelehrte, I
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in: Pohl, Karl-Heinz. Der Pfirsichblütenquell. Tao Yuanming. Gesammelte Gedichte. Köln: Diederichs, 1985. p. 155. -
Erwin von Zach (1872–1942): Ich preise den armen Gelehrten
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Alle Lebewesen haben einen Ort, auf den sie sich stützen können, nur die einzelne Wolke kennt keinen. Sie verschwindet allmählich in verschwommenen Fernen des Luftraums; wann würde man die letzten Reste ihrer Form wieder erblicken? Wenn die rötlichen Morgenwolken die Dünste der Nacht vertreiben, fliegen alle Vögel mit einander (aus den Wäldern) hervor. Da ist aber ein einsamer Vogel, der erst spät aus seinem Walde herausfliegt und bevor der Abend fällt, dahin wieder zurückkehrt. (Sowohl die einzelne Wolke wie der einsame Vogel sind ein Bild für T'ao Ch'ien selbst, den armen Gelehrten, der nur kurze Zeit im öffentlichen Leben verblieb.) [Der arme Gelehrte] kennt seine (geringe) Kraft und hält an seiner alten Lebensweise fest; fühlt er etwa nicht (stets) Hunger und Kälte? Wenn sich aber kein sympathisches Herz ihm zuwendet, so ist daran eben nichts zu ändern; wozu sollte er noch klagen?–
in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 544.
萬族各有託。孤雲獨無依。 曖曖空中滅。何時見餘暉。 朝霞開宿霧。眾鳥相與飛。 遲遲出林翮。未夕復來歸。 量力守故轍。豈不寒與飢。 知音苟不存。已矣何所悲。