Xin chou sui qi yue fu jia huan jiang ling ye xing du zhong shi 辛丑歲七月赴假還江陵夜行塗中詩
by Tao Yuanming 陶淵明 (365–427)
Dynasty: Jin 晉 (266–420)
Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Jinshi 晉詩 16.983.
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Ina Asim : Im Siebten Monat des Jahres 401 in Tukou bei Nacht, als ich von einer Reise in die Heimat nach Jiangling zurückkehrte
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in: Pohl, Karl-Heinz. Der Pfirsichblütenquell. Tao Yuanming. Gesammelte Gedichte. Köln: Diederichs, 1985. p. 106. -
James Robert Hightower (1915–2006): Written at T'u-k'ou at Night during the Seventh Moon of the Year 401, while Returning to Chiang-ling after Leave
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in: Hightower, James Robert. The Poetry of T'ao Ch'ien. Oxford: Clarendon Press, 1970. p. 102f.
The translator also provides commentary to the poem on pages 103-105. -
Erwin von Zach (1872–1942): Im 7. Monat des Jahres mit den zyklischen Zeichen hsin-ch'ou kehre ich vom Urlaub nach Chiang-ling zurück; während ich nachts an T'u-k'ou vorüberkomme, dichte ich diese Verse
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Dreissig Jahre habe ich in müssiger Ruhe verbracht; da war ich weit entfernt von den Angelegenheiten dieser Welt. Mit Shih king und Shu king war ich vertraut wie mit alten Freunden; in meinem Wald und Garten hatte ich keine weltlichen Wünsche. Warum habe ich diese Heimat verlassen und bin in die Ferne bis nach Chiang-ling gewandert? Jetzt im ersten Herbstmonat (nach Ablauf meines Urlaubs) breche ich mit meinem Ruderboot aus der Heimat auf (um nach Chiang-ling zurückzukehren); am Ufer des Flusses stehend nehme ich Abschied von meinen Freunden. Gegen Abend erhebt sich eine kühle Brise; die nächtliche Landschaft wird vom Mondlicht durchtränkt. Hell ist das Himmelsgewölbe erleuchtet; glänzend erscheint die Wasserfläche. Ich muss an meinen unangenehmen) Dienst in der Ferne denken und finde keine Ruhe zum Schlafen; um Mitternacht reise ich einsam weiter. Mich wie Ning Ch'i (mit einem traurigen Lied) zur Beamtenschaft zu drängen, ist nicht meine Sache; von jeher waren meine Gedanken beim Ackerbau. Ich möchte meine Amtsmütze wegwerfen und in meine alte Heimat zurückkehren; ich will mich nicht durch einen guten Posten binden lassen. Ich will meiner wahren Neigung (zur Freiheit) in meiner Hütte mit der Brettertür und dem Schilfdach folgen; auf solche Weise werde ich vielleicht noch einen guten Namen erwerben.–
in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 454.
閑居三十載。遂與塵事冥。 詩書敦宿好。林園無俗情。 如何捨此去。遙遙至南荊。 叩枻新秋月。臨流別友生。 涼風起將夕。夜景湛虛明。 昭昭天宇闊。皛皛川上平。 懷役不遑寐。中宵尚孤征。 商歌非吾事。依依在耦耕。 投冠旋舊墟。不為好爵縈。 養真衡茅下。庶以善自名。