擬行路難十八首 (其六) "對案不能食"
Bao Zhao 鮑照 (414–466)
對案不能食。拔劍擊柱長歎息。 丈夫生世會幾時。安能蝶躞垂羽翼。 棄置罷官去。還家自休息。 朝出與親辭。暮還在親側。 弄兒床前戲。看婦機中織。 自古聖賢盡貧賤。何況我輩孤且直。
Der Krieger Alfred Forke (1867–1944)
— in: Forke, Alfred. Blüthen chinesischer Dichtung. Magdeburg: Commissionsverlag: Faber'sche Buchdruckerei, A. & R. Faber, 1899. p. 42.
Ich sitze hier bei meinem Mahl, Mag keine Speise kosten, Hau' seufzend meines Schwertes Stahl Ein in den Säulenpfosten. Wie lange denn, so frag' ich mich, Währt eines Mannes Leben? Hätt' Flügel ich, wie wollte ich Gar schnell von hinnen schweben. Würd' achten keine Ordnung mehr, Mein Amt gleich niederlegen; Und wenn ich dann daheim erst wär', Der Ruh' und Musse pflegen. Sollt' ich des Morgens gehen aus, Mich von den Meinen reissen, Käm' heim ich Abends doch nach Haus, Zurück zu ihren Kreisen. Wie würd' ich mich am Spiel erfreun Des Sohns, vor meinem Bette! Am Webestuhl die Gattin mein Ich stets vor Augen hätte. Die Weisen selbst seit alter Zeit Sich arm, verachtet fanden: Wie sollte meine Wenigkeit Frei sein von Unglücksbanden?