長信宮
Meng Chi 孟遲
君恩已盡欲何歸,猶有殘香在舞衣。
自恨身輕不如燕,春來還遶御簾飛。
No title ("Der Fürst entzog seine Gunst der Maid") Alfred Forke (1867–1944)
— in: Forke, Alfred. Dichtungen der Tang- und Sung-Zeit, Veröffentlichungen des Seminars für Sprache und Kultur Chinas an der Hamburgischen Universität. Hamburg: Friederichsen, de Gruyter & Co., 1929. p. 101.
— in: Oehlke, Waldemar (ed.). Seele Ostasiens. Chinesisch-japanischer Zitatenschatz. Berlin: F.A. Herbig Verlagsbuchhandlung, 1941. p. 78.
— in: Fink-Henseler, Roland W. (ed.). Brevier fernöstlicher Weisheit. Sprichwörter, Aphorismen und Gedichte aus Japan und China. Bayreuth: Gondrom Verlag, 1984. p. 94.
Der Fürst entzog seine Gunst der Maid.
Wem könnte ihr Leid sie klagen?
Noch haftet sein Duft an ihrem Kleid,
Das jüngst sie beim Tanz getragen.
Ach! könnte sie den Körper leicht
In der Luft wie die Schwalbe wiegen,
Dann würde sie im Lenz vielleicht
Vor des Kaisers Fenster fliegen.
— in: Oehlke, Waldemar (ed.). Seele Ostasiens. Chinesisch-japanischer Zitatenschatz. Berlin: F.A. Herbig Verlagsbuchhandlung, 1941. p. 78.
— in: Fink-Henseler, Roland W. (ed.). Brevier fernöstlicher Weisheit. Sprichwörter, Aphorismen und Gedichte aus Japan und China. Bayreuth: Gondrom Verlag, 1984. p. 94.
Im Palast Alfred Forke (1867–1944)
— in: Oehlke, Waldemar. Chinesische Lyrik und Sprichwörter. Bremen-Horn: Walter Dorn-Verlag, 1952. p. 78.
Der Fürst entzog seine Gunst der Maid.
Wem könnte ihr Leid sie klagen?
Noch haftet sein Duft an ihrem Kleid,
Das jüngst sie beim Tanz getragen.
Ach! könnte sie den Körper leicht
In der Luft wie die Schwalbe wiegen,
Dann würde sie im Lenz vielleicht
Vor des Kaisers Fenster fliegen.